Projekte

 

Dies sind alles Produktionen, die ich zur Zeit spiele und die gebucht werden können.
Bei Interesse melden Sie sich bitte, damit ich mehr Informationen zukommen lassen kann. Ausserdem mache ich regelmässig Lesungen an ungewöhnlichen Orten. Ich habe eine grosse Auswahl von schönsten, skurrilsten und berührendsten Geschichten, sowie ausgewählte Gedichte, die ich jeweils spezifisch für einen theatralischen Abend zusammenstelle.


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AMORES MORTIS

Die Liebschaften des Todes

Ein theatralischer Rundgang auf dem nächtlichen Friedhof

Trauen Sie sich ins Dunkle? Trauen Sie sich bei Nacht in die verschlungenen Anlagen des Friedhofs Sihlfeld? Es erwartet Sie ein nächtlicher Spaziergang ins Unbekannte und Begegnungen der jenseitigen Art.

An diesem Theaterabend ist der Friedhof die Bühne. In einer kleinen Gruppe begeben Sie sich auf eine einstündige Reise. Es treten auf: die unsterbliche Liebe, der allgegenwärtige Tod und das überraschende Ende.

Es spielen:

Gian Rupf, Sharon Zucker, Kurt Grünenfelder

Mit Texten von:

Markus Rottmann, Dario Fo, Friedrich Hölderlin, Charles M. Schulz u. a.

www.amoresmortis.ch


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Ein Russ im Bergell

mit Gian Rupf und René Schnoz

 

Emil Zopfi Nach Originaltexten von Anton von Rydzewski und Christian Klucker

Produktion: Sogar Theater Zürich

Baron Anton von Rydzewski und sein Bergführer Christian Klucker aus dem Fextal bildeten Ende des 19. Jahrhunderts eine tragikomische Seilschaft: Sie hassen sich vom ersten Höhenmeter an, nennen sich «Mehlsack» und «Feldmarschall» und leisten so 10 Jahre lang alpine Pionierarbeit. Die beiden können sich gegenseitig nicht leiden und so thematisiert das Stück eine der bizarrsten Seilschaften der Alpingeschichte, wo Gast und Führer sich nichts schenken, auf einer Klippe stehen zwischen Arroganz, Gleichmut und Ignoranz.

Aus ihren Aufzeichnungen hat Emil Zopfi mit den beiden Schauspielern

Gian Rupf  und René Schnoz ein Stück geschaffen, dem Applaus gebührt:

„Mit wenig Mitteln, szenischer Sorgfalt und viel Sympathiefür die beiden Spinner, die hier wieder aufleben, öffnen sie ein theatrales Fenster zu einer längst verflossenen Alpenwelt.“                          

Tages-Anzeiger, Corina Freudiger

www.bergtheater.ch


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IM FRÜELIG ODER SO

 

 

Regie Ueli Bichsel Mit Mona Petri und Gian Rupf

Eigentlich wollen Maria und Gaudenz heiraten. Sie stehen schon vor der Kirche. Aber dann…Kein Meteoriteneinschlag, kein Terroranschlag, kein vernichtendes Geständnis. Nur die Dämmerung eines ganz grossen Fragezeichens.

 Im Früelig oder so... ist ein Bilderbogen übers Stolpern, während man auf einen Stern zugeht und übers Fliegen an Ort und Stelle. Übers Suchen und Verlieren und Finden und Doch-nicht-Haben, und die sanfte Zuversicht, dass es sich bei all diesem Verlorensein um Leben handelt.

Wo warst du jemals du selbst? Diese Frage des Knopfgiessers aus Ibsens "Peer Gynt"hat uns und unsere Figuren bei der Entwicklung dieses Stücks begleitet.

Wann ist ein Mensch, was er wirklich ist? In der grossen wilden Welt, im Abenteuer, im Erleben? Oder im kleinen stillen Glück? Oder viel eher im Unglück? Im Gegenüber, in der Liebe? In der Realität oder im Traum? Und sind wir auf der Reise durch diese Fragen für immer allein? Und wenn ja, ist diese Einsamkeit teil- und mitteilbar?

Antworten auf diese Fragen findet man natürlich nicht! Aber man kann damit Theaterspielen...

Künstlerische Mitarbeit Anna Frey Bühne Ueli Bichsel Sounddesign Florian Stoffner Technische Leitung & Lichtdesign Roger Stieger Produktion Klibühni Chur 2017 Co Produzentin Theater Winkelwiese Zürich


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DARIO FO

 

Intelligent aber Hanswurst

obszöne Fabeln und schönste Geschichten aus Mistero Buffo  

Das Flattermäuschen *Die Auferstehung des Lazarus *Der Blinde und der Lahme*Lucius und der Esel * Die Hochzeit von Kanaa ...

 Dario Fo ist ein Zampano, ein Tausendsassa der italienischen Kultur. Er hat Commedia dell’arte wieder zum leben erweckt und wurde 1997 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

Seine Geschichten sind frech, skurril und humorvoll. Fo`s Literatur verführt, ist intelligent, provokativ und saftig!

„Die Macht, und zwar jede Macht, fürchtet nichts mehr als das Lachen, das Lächeln und den Spott. Sie sind Anzeichen für kritischen Sinn, Phantasie, Intelligenz und das Gegenteil von Fanatismus. Ich bin nicht mit der Idee zum Theater gegangen, Hamlet zu spielen, sondern mit der Ansicht, ein Clown zu sein, ein Hanswurst.“ 


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EIN GANZES LEBEN

szenische Lesung des Romans von Robert Seethaler

mit Irina Schönen und Gian Rupf

Als Andreas Egger in das Tal kommt, in dem er sein Leben verbringen wird, ist er vier Jahre alt, ungefähr – so genau weiss das keiner. Er wächst zu einem gestandenen Hilfsknecht heran und schliesst sich alsjunger Mann einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Bergbahnen baut und mit der Elektrizität auch das Licht und den Lärm in das Tal bringt. Dann kommt der Tag, an dem Egger zum ersten Mal vor Marie steht, der Liebe seines Lebens, die er jedoch wieder verlieren wird…

„Ein ganzes Leben“ bescherte dem österreichischen Schriftsteller 2014 den grossen Durchbruch bei Publikum und Kritik. In „schöner, kluger, eleganter, fliessender, knisternder, blinkender Sprache“ (Thomas Meyer) erzählt er das Leben des Seilbahnarbeiters Andreas Egger -, dem Glück und Unglück widerfahren. Über den die Zeit und eine Lawine hinweggehen. Und der immer wieder staunend über die sich wandelnde (Berg-)Welt blickt.

Irina Schönen und Gian Rupf lassen die berührendsten Szenen und Schlüsselmomente dieser Jahrhundertgeschichte erleben. Dem Publikum soll Hören und Sehen er-gehen.


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SAGAHAFTS GRISCHUN

vergessene Sagen und Legenden aus Graubünden

Sennababa* D` Raach vu da Berggötter* Dr Kapuziner midem Doppelkinne * Rhiigold *  Dia alt Hex vur Burg Wynegg * Hexabluat * Süasswinkel * Z`Totälpli und ...

Der Schauspieler Gian Rupf erweckt wunderbare Bündner Sagen und Legenden zum Leben. Der Sprachkünstler liebt es mit seiner Stimme jeder Geschichte den nötigen "Klang" zu geben: abgründig, spritzig, witzig, hinterhältig, reumütig, brutal, fein, ausufernd und demütig.  

„Tod, Liebe, Geschichte sind zentrale Themen in Sagen und Legenden und haben einen enormen Spannungsbogen. Der Tod, als einziges uns verbindendes Ereignis, betrifft uns alle. Wir stehen im Leben irgendwo dazwischen.

Und letztlich geht es in der Kunst immer um Liebe und das Ausbleiben von Liebe, etwa im Krieg. Liebe mutiert teilweise in Hass und kann Gewalt auslösen. Liebe als reinstes Gefühl, Mutterliebe, Vaterliebe. Tod und Liebe, das ist der Kern der Themen, um die man als Künstler kreist. Ich will am Kern bleiben, das macht mir am meisten Spass.“

 Zitat Gian Rupf, in: DU-Magazin, Nr. 871, Nov. 2016: 16

Audio CD


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Einsame Spitze

Ein abschüssiges Stück oberhalb der Waldgrenze

Von Roland Heer 

Mit: Gian Rupf und René Schnoz Regie: Achim Lenz

Duri und Hitsch: Kletterfreunde in Jugendtagen. Jeder ging dann seiner Wege, der eine als Single und Naturbüroleiter, der andere als Family-Man mit Mountaintrek-Firma. Kurz vor ihrem Fünfzigsten wollen sie es noch einmal wissen: Ausgerechnet die heftige Alpinroute Paradise now soll es sein, darunter machen sie es nicht. Sie hocken zu zweit alleine in einer SAC-Hütte, es ist der Abend vor der Tour. Sie reden (und trinken), was das Zeug hält, und immer mehr auch schmerzhaft darüber hinaus. Es läuft auf eine schonungslose Bestandesaufnahme ihres Lebens hinaus – die Bergtour als point of no return. Heers Text ist ein Sprachgebirge, eine Wortkaskade, surrendes Urgestein – kurz: brüllendes Edelweiss!

Ausstattung: Nina Sophie Wechsler

Produktionsleitung: Roland Amrein

Eine Produktion von Bergtheater in Koproduktion mit sogar theater und Theater Chur

 www.bergtheater.ch


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BORIS KAUFT PFERDE


Eine Geschichte von John Berger

erzählt von Rachel Matter und Gian Rupf
szenische Einrichtung: Jordi Vilardaga

Boris kauft Pferde ist eine Liebesgeschichte, die John Berger meisterhaft zu einem Portrait ländlichen Lebens zusammensetzt. 

Er ist dieses Jahr im Alter von 90 Jahren verstorben. Wir wollen uns mit dieser Geschichte, die einem das Herz weitet und die Gedanken fliegen lässt, gemeinsam an ihn erinnern. 

John Bergers Sprache ist bildhaft und spontan wie die der Menschen, von deren Dasein er ebenso unsentimental wie ergreifend erzählt.

eine Theater Ariane Produktion Winterthur 2017


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HIMMELSFLAMMEN

 

von Hugo Wolf

 

 

ein Liebesfrühling in Liedern und Briefen

Gesang Christina Landshamer Texte Gian Rupf Flügel Jendrik Springer

In einer Schaffenskrise begegnet der Komponist Hugo Wolf der Sängerin Frieda Zerny: eine unerhörte Leidenschaft erfaßt das Künstlerpaar. Aber ihr Rausch widersprüchlichster Gefühle erlebt nur einen Frühling. Die „wildgraciösen” Lieder von Wolf nach Texten von Goethe und Mörike, eingebettet in seine leidenschaftlichen Briefe „an den geliebten Höllenbraten” Frieda werden an diesem Abend ungebremst und fern vom „klassischen” Liederabend musikalisch und literarischszenisch dargestellt. Ein Szenario bewegter Bilder in all seinen tragischen, ernsthaften, sehnsuchtsvollen und tieftraurigen Facetten - himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt – führt das Publikum durch eine seltene und beispiellose Liebesgeschichte. Ungewöhnliche Interpreten haben Lieder und Briefstellen Hugo Wolfs zu einem Abend verbunden, der hautnah Einblick in das Leben und die Seelen eines faszinierenden Künstlerpaares ermöglicht und das Lebensgefühl der Jahrhundertwende in Musik und Briefen, in Farben und Stimmungen miterleben lässt. 

www.himmelsflammen.de


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BÄR MACHT HEIRATSANTRAG

 

 

von Anton Cechov

mit Irina Schönen und Gian Rupf

Die frühen Werke von Anton Cechov handeln von einem Mann in den besten Jahren in Geldnöten und einer jungen Witwe - einem hypochondrischen Junggesellen und einem „späten“ Mädchen, von einer abgründigen Schlittenfahrt, einem Ausritt im Frühlingsgewitter: Unterdrückte Sehnsüchte, Unmut über ein hartes Schicksal verbergen sich unter raffinierten Dialogen mit subtilem Humor.

Irina Schönen und Gian Rupf sind die Stimmen von SRF „Kulturplatz“. Sie treffen sich allwöchentlich im Tonstudio. In Bär macht Heiratsantrag hört und sieht man sie zum ersten Mal gemeinsam unplugged. Sie lassen Cechovs wunderbare Figuren aufleben.


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FRED UND FRANZ

Eine szenische Lesung

Der Bündner Autor Arno Camenisch und der Schauspieler Gian Rupf lesen frische, witzige und skurille Geschichten zmitzt aus dem Leben gegriffen, die einem direkt ans Herz gehen. Und wenn sie lesen, schwingt auch immer der Sound aus den Bündner Tälern mit. An diesem speziellen Abend lesen die beiden aus "Fred und Franz" von Arno Camenisch, "ein literarischer Dialog, der seinesgleichen sucht: Voller Leichtigkeit, Lebendigkeit und Komik", wie die Sonntagszeitung schrieb.